Stroke Art Fair in München

Stroke Art Fair 2013

Foto: Vanja Rascanin

Die Stroke Art Fair war vom 01.-05. Mai 2013 in München und bot an fünf Tagen ein vielfältiges Programm, mit frischer urbaner Kunst. Diese internationale Kunstmesse zeichnet sich durch das einzigartige Zusammentreffen, von jungen etablierten Künstlern und ansässigen Galeristen aus. Schauplatz ist die idyllische Praterinsel an der Isar, nahe der Muffatwerke.

Fernab der verstaubten und starren Kunstkonzepte zeigt die Stroke Art Fair den Trend der Kunstszene für das 21.Jahrhundert und belebt nicht nur München, sondern auch Berlin, mit diesem einzigartigen Konzept.

»So etwas hat München noch nie gesehen!«, stellte Creative Director Marco Schwalbe in Aussicht, und rechnete auch in diesem Jahr, mit einem enormen Ansturm auf die Praterinsel . Er hat recht behalten, denn bei schönstem Münchner Sommerwetter, war die Praterinsel sehr gut besucht. Im Isarhof, sowie in den einzelnen Häusern, konnte hautnah erlebt werden, wie internationale Künstler die Räume live gestalteten.

Die Stroke Art Fair ist eine  Zusammenkunft an echter, urbaner Kreativität. Hier wird der Pinsel live geschwungen, die Besucher können in die Schaffensprozesse der Künstler eintauchen. Die Live-Installation von Bert Löschner, mit dem billigsten Stuhl der Welt,  ist nur ein Beispiel, wie die Zuschauer interaktiv mit einbezogen werden. Künstler aus aller Welt zeigen in der Sonderausstellung „STROKE curated“ die aufregendsten Trends von Mexiko bis nach Neuseeland.

Die Stroke Art Fair ist kein gepuschter Preismarkt, sondern bietet allen die sich für Kunst interessieren ein facettenreiches Spektrum. Hier gibt es erschwingliche, echte und hautnahe Kunst zum mit nach Hause nehmen. Wer die Stroke Art Fair in München verpasst hat, oder noch nicht genug Kunst abgekommen hat, sollte vom 03. bis 06. Oktober 2013 in Berlin vorbeischauen.

 

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„Woodkid” im April 2013 in der Muffathalle

Woodkid 2013 Muffathalle München

Foto: Vanja Rascanin

Hinter „Woodkid“ verbirgt sich der französische Musiker und Video-Regisseur Yoann Lemonie, der am 15. April 2013 sein Debütalbum „The Golden Age“ in der Muffathalle präsentierte. Sein Ruf eilt im voraus, da er mit weltweit ausverkauften Konzerten, einer Grammy-Nominierungen und Auszeichnungen in Cannes, bereits im vergangen Jahr von sich Reden gemacht hat.

Als Regisseur von Musikvideos konnte er bereits für „Lana Del Rey“ „Born To Die“,  für „Katie Perry“ „Teenage Dream“ und „Taylor Swift“ „Back to December“ bildgewaltig in Szene setzten. Unter anderem arbeitet Lemonie für Künstler wie „Moby“, „The Shoes“ und „Yelle“.

Die erste EP „Iron“, die im Frühjahr 2011 veröffentlicht wurde, inspirierte den Chefdesigner Kris van Assche des Modehauses Dior dazu, die Dior Hommes Kollektion 2012 in schwarz-weiß zu halten und schickte die Modells in Paris, zu „Woodkid´s“ Musik über den Laufsteg.

Das Arrangement aus Streichern, Bläsern, Piano und Chorgesang sind essentiell für die Musik die der Künstler gerne als „Epic Pop“ bezeichnet. Ein eindrucksvolles Leinwand-Spektakel untermalt, durch eine monumentale  Bildsprache und rundet das gesamt Kunstwerk ab.

Die erste Singleauskopplung „Run Boy Run“ kam bereits im April 2012 heraus. Im Februar 2013 erschien „Woodkid´s“ bislang teuerstes Video: „I Love You“.

Die bescheidene und sympathische Art, mit der Lemonie bei seinen Konzerten auftritt, brachte den Besuchern  diese einfühlsame, aufwühlende Klangwelt näher bei dem wunderschönen Live-Konzert, in der Münchener Muffathalle.

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„Woodkid“ und das „Goldene Zeitalter“ in der Muffathalle

Woodkid 2013 Muffathalle München

Foto: Vanja Rascanin

Am 15.4.2013, gastierte Yoann Lemoine alias „Woodkid“ mitsamt klangstarker Unterstützung in der Muffathalle. Der ausverkaufte Saal wartete voller Ungeduld und applaudierte mit Begeisterung als die Band die Bühne betritt. Der Ruf eilt  „Woodkid” und dem Debütalbum „The Golden Age” voraus. Die Erwartung ist dementsprechend hoch und wird bereits mit dem ersten Song, der eindrucksvollen Lightshow und perfekten Visualisierung auf der Hintergrundleinwand, erfüllt.

Lemoine hat sich bereits als Videokünstler einen Namen gemacht und setzt dieses Talent ein, um die dramatischen Melodien und eindringlichen Texte in Szene zu setzten. Derzeit hat „Woodkid“ knapp zwanzig Songs im Gepäck, welche in Begleitung von drei Bläsern, zwei Percussionists und zwei Keyboardern zum Besten gegeben werden.

Bei der Songzeile „My Heart Belongs To Munich“ aus der EP „Brooklyn“  jubelt die Masse zustimmend. Die verlängerte Konzertversion von „Iron“, bringt die Halle zum Toben, die Stimmung ist auf dem Höhepunkt. Eine perfekt auf die monumentalen Leinwand -Visuals abgestimmte Licht-Choreografie motiviert die Münchner Anhänger kräftig zum Mittanzen.

Nach einer guten Stunde und sehr gelungener Darbietung, verabschiedet sich der sympathische Franzose „Woodkid” samt Band von einem begeisterten Publikum, welches gespannt sein kann, was nach „The Golden Age“ noch so kommen mag.

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