Japandult – München trifft Japan

Foto: Christian Hofer

Foto: Christian Hofer

In München sind schon seit jeher Leute zusammengekommen und haben gehandelt. Davon zeugt auch die Tradition der Auer Dult, ein traditioneller Jahrmarkt, der dreimal jährlich auf dem Mariahilfplatz im Münchner Stadtviertel Au stattfindet – und dies schon seit dem Jahre 1310 laut Wikipediaeintrag. Die Dult kennt nahezu jedes Kind – aber es gibt da noch etwas anderes.

Etwas, das erst im Enstehen begriffen ist. Dort drüben, am anderen Ufer, im Glockenbachviertel. Etwas das München mit Japan verbinden möchte: die Japandult.

Diese findet am 1.12. bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr statt. In der Glockenbachwerkstatt (““Herz statt Kommerz“), Blumenstr. 7 von 12 bis 18 Uhr.

Künstler und Kreative aus Bayern und Japan laden ein zu einem bunten Markt mit Handmade-Design – Mode – Kunst – Kultur – Kreativ-Workshops – Musik – kulinarischen Köstlichkeiten.
Die Highlights unserer WINTER-JAPANDULT: Shiatsu-Massage von ShenDo und Musik von Clay Hips
so der Veranstaltungstext.

Wir vom Münchner Stadtleben-Blog können uns am meisten für Jikatabis begeistern, die traditionellen Zehenschuhe. Auf der JAPANDULT wird eine bunte Auswahl dieser witzigen Schuhe und Socken gezeigt aber auch dekorative Schals und Taschen für Groß und Klein aus Japan oder von Münchner Kreativen sind zu sehen und zu kaufen.

Natürlich darf auch das Thema Papier nicht fehlen: gleich drei junge Künstler präsentieren ihr Angebot. Stellvertretend seien die Papierpuppen ans Herz gelegt. Aber auch eine Vintage Papeterie ist vertreten.

Auch die japanische Mode kommt zu ihren Ehren – vom traditionellen Kimono bis zum schrillen Gothic-Lolita-Style wird einiges präsentiert. Vermischt mit müchnerischem Filz. Also der Stoff, nicht die politische Klüngelei.

Die Japandult bietet selbstredend einiges mehr als diese Zeilen beschreiben; an Alltagsgegenständen, an Kinderkleidung, an Porzellan und und und – einfach vorbeischauen! Es lohnt sich!

Was: Japandult

Wo: Glockenbachwerkstatt, Blumenstr. 7, 80331 München

Wann: 1.10. von 12 bis 18 Uhr

Lokation auf Google Maps: Glockenbachwerkstatt

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Sebastiansplatz – Picasso auf dem Teller

Foto: Christian Hofer

Foto: Christian Hofer

Vor einigen Tagen haben wir vom Münchner Stadtleben-Team euch zugesagt, dass wir uns bemühen, vermehrt über Aktivitäten und Angebote zu schreiben und vorzustellen, welche geeignet sind, die Kreativität von Kindern zu fördern.

Am Sebastiansplatz 11, einem Eckhaus, befindet sich der Laden froh+bunter. Dort können Keramiken nach eigenen Vorstellungen bemalt werden, die im Anschluss gebrannt werden. Wir vom Münchner Stadtleben-Blog finden den Gedanken toll, vom selbstentworfenen Geschirr mit seinen Liebsten zu Essen oder einer Tante und Oma zusätzlich zu Blumen gleich noch eine eigenhändig vom Neffen/Enkel gestaltete Vase zu schenken!

Gemalt wird vor Ort, in heller freundlicher Umgebung mit großen Fenstern und Blick auf den Sebastiansplatz, frei oder mit Schablone. Die Farben sind ungiftig und ungefährlich. Wer will kann seine Keramik auch mit Bleistift vorzeichnen oder auch unter Rückgriff auch Spezialpapier pausen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Bemalung kann in einer oder mehreren Sitzungen erfolgen. Die Betreiber halten die Keramik auch über einige Wochen vor. Pro zusätzliche Sitzung wird ein kleiner Betrag verrechnet (2,50 Euro). So kann jeder in selbstgewähltem Tempo seine Vorstellungen in Ruhe nach Lust, Laune und Zeit zu Keramik bringen. Manche Kunden investieren richtig viel, viel Zeit in kleine Kunstwerke.

Zur Auswahl steht ein großes Sortiment an verschiedensten Rohlingen. Vom Teller und Tassen, Vasen und Schalen bis hin zu dekorativen Figuren ist für fast jeden Geschmack etwas dabei.

Ist das Objekt fertig bemalt wird dauert es etwa 7 Tage bis es nach dem erfolgten Brennen abgeholt werden kann. Die Preise sind Inklusivpreise. die Kosten für Bemalung, Glasieren und Brennen sind inkludiert. Die Preise beginnen bei 13,50 für Tassen, Teller und Müslischalen und reichen bis zu 20 bis 49 für Schalen und Vasen.

Weitere Infos, Öffnungszeiten im Internet unter http://www.froh-und-bunter.de/

Was: Keramik bemalen und Brennen

Wo: froh+bunter, Sebastiansplatz 11, 80331 München

Wann: täglich außer an Feiertagen

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Dianatempel im Hofgarten – Musik und Tanz

Foto: Christian Hofer

Foto: Christian Hofer

1613, also vor exakt genau 300 Jahren, wurde mit der Anlage des Hofgartens begonnen. Bayern war noch ein Herzogtum unter dem Kurfürsten Maximilian I. In Europa trat das Barock seinen Siegeszug an, aber die herrschenden Wittelsbacher hielten noch an der Renaissance fest – weshalb der Garten auch diesen Stil erhielt. Ein klassischer Spätzünder, sozusagen.

Kleiner Exkurs an dieser Stelle, Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich: das ORAG-Haus am St.Jakobs-Platz wurde in der Zeit des Jugendstiles erbaut. Aber deren Erbauer, die Bayerische Schneidereigenossenschaft, argumentierten sinngemäß: “Na, so anen neumodischn Gschmack wolln ma ned.”. So kann man sich irren. Nichtsdestodrotz ebenfalls ein sehr fotogenes und lohnenswertes Bildmotiv für den München-Touristen.

In der Mitte des Kreuzungspunktes der Haupt- und Diagonalachsen des neu angelegten Hofgartens entstand ein kleiner Pavillon, der Dianatempel. Dieser Tempel ist fest im Münchner Stadtleben verankert. Tagsüber geben dort angehende Gesangsstudenten Proben Ihres Könnens dem vorbei flanierenden Publikum zum besten und hoffen, das ihr Gesang nicht nur deren Herz erweiche sondern auch deren Portemonnaie öffne.

Abends finden sich des Sommers über Tanzbegeisterte an und unter den acht Rundbogenarkaden ein. An einem Abend dominieren heißblütige Salsa-Rhythmen im 4/4-Takt und der karibische way-of-life das Geschehen um den Tempel; an einem anderen die schwermütig, melancholischen 4/8-Klänge des Tango Argentino. Ein Schelm, wer jetzt einwirft, dass die eine Seitenlänge des Gartens abschließende Bayerische Staatskanzlei mit ihren “Amigos” und deren “Tango Korrupti” (das copyright an diesem Ausdruck steht Rainhard Fendrich zu) ein stimmungsvolles Bild abgeben. Aber vielleicht hätte ein Karl Valentin es so formuliert.

Als allerletzte Ironie der Geschichte im Hinblick auf die musikalische Nutzung des Dianatempels sei bemerkt, dass Maximilian I. nicht gerade als Förderer der Musik bekannt war (siehe Wikipedia-Eintrag, Abschnitt “Mäzenatentum”).

Was: öffentliche Tanzabende

Wann: regelmäßig 1x die Woche im Sommer

Wo: Dianatempel im Hofgarten

Lokation auf Google Maps: Dianatempel im Hofgarten

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Senioren: Wenn der Lieblingsort dahoam ist

Foto: Christian Hofer

Foto: Christian Hofer

Wer soviel durch das Münchner Stadtleben streift und zieht, dessen Schuster kann sich über mangelndes Geschäft mit neuen Absätzen nicht beklagen. Auf dem Weg ein Paar runderneuerte Stiefel abzuholen, waren in der Angertorstraße die neuesten Broschüren der Stadt München ausgelegt. Besagte Auslage gehört zum Plantreff – die Informationsstelle zur Stadtentwicklung, diese koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit des Referats für Stadtplanung und Bauordnung. Auch gibt es, neben den zahlreichen Broschüren, im Foyer immer eine Ausstellung, die sich um Architektur dreht.

In der besagten Auslage interessierte zunächst die Broschüre zum Thema Kreativ und Medienkompetenz in München (beruflicher Natur). Unweit davon wurde eine weitere Broschüre präsentiert, die sich mit dem Thema “In München alt werden – ja gerne” beschäftigt; und wie sich herausstellte eine Art Rechenschaftsbericht über das Jahr 2012 – dem Europäischen Jahr des Aktiven Alterns und Solidarität zwischen den Generationen.

Zahlreiche Projekte und Initiativen sind darin beschrieben – neben den unvermeidlichen Fotos von 1ten, 2ten, 3ten Bürgermeistern Münchens flankiert von Abteilungs- und Ressortleitern, Referenten usf. Was bleibt ist, das in einer vermeintlich kalten Stadt, die den Schönen und Reichen huldigt auch Platz für herzwärmende, soziale, karitative Aktionen ist.

Der geneigte Leser des Münchner Stadtleben-Blogs weiß, dass wir in unregelmäßigen Abständen über Lieblingsorte berichten. Diese liegen irgendwo in München; in der Regel leicht erreichbar. Doch was ist, wenn man alt wird, gebrechlich wird, wenn die Beine den Körper nicht mehr zuverlässig tragen wollen? Wenn schon der tägliche Gang zum Supermarkt ums Eck einen unüberwindlichen, herz- und schweißtreibenden Hindernisparcours darstellt? Wenn die eigenen vier Wände – so klein sie auch sein mögen – zur einzigen Welt schrumpfen? Dann wird diese zum Lieblingsort: Dahoam.

Damit alte Menschen länger in deren Wohnungen bleiben können, gibt es Initiativen wie den Seniorentreff Neuhausen. Dort werden im Rahmen des Angebotes „Wohnen für Hilfe” Studierende und Senioren/-innen zusammengebracht. Studierende können, in den meist möblierten Zimmern kostengünstig wohnen. Im Gegenzug helfen sie den älteren Menschen, indem sie ihnen bei den Dingen des täglichen Lebens zur Hand gehen.

Als Faustregel kann herangezogen werden: Orientierungsrahmen für Wohnen für Hilfe 1m² Wohnfläche = 1 Stunde Hilfeleistung im Monat. Wer sich für diese unheimliche tolle Bereicherung des Münchner Stadtlebens interessiert, für den haben wir nachstehend die E-Mail-Adresse des Vereins hinzugefügt.

Projekt: “Wohnen für Hilfe”

Verein: Seniorentreff Neuhausen e.V., Leonrodstr. 14b, 80634 München (=U-Bahn Haltestelle U1 Rotkreuzplatz)

E-Mail: wfh@seniorentreff-neuhausen.de

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“Lali Puna” und “The Pastels” mit Elektropop im Hansa 39

Foto: Lali Puna

Foto: Lali Puna

Hier nochmals der Tipp für das „Lali Puna“-Konzert im Feierwerk, am kommenden Samstag, 23. November 2013. Die deutsche Elektropop-Combo rund um die Sängerin und Mitbegründerin Valerie Trebeljahr (Gesang, Keyboard) kommt mit sphärischem Gesang, überwiegend harmonischen Melodien und verzerrtem Gitarrensound, in die Hansastrasse . Markus Archer (Bass, Keyboard), Christian Heiß (Keyboard) und Christoph Brandner am Schlagzeug liefern zusammen mit Trebeljahr, rasantes Tempo bis hin zu fast zerbrechlich anmutenden Elektropop-Songs. Die Bandbreite reicht von traditionellen Instrumenten, experimentellen Sampels bis hin zur einprägsamen Stimme der Sängerin.
Aus diesen Bestandteilen weben „Lali Puna“ einen herrlich irritierenden Klagteppich, auf dem man sich gerne davon tagen lässt.

Für die, die „Lali Puna“ noch nicht kennen, hier zur Einstimmung: Soundcloud

Vorband sind die aus Glasgow kommenden „The Pastels“, mit eigenwilligem, explosiv verträumten und immer etwas unberechenbarem Lo-Fi-Gitarrenpop. Das Markenzeichen der Schotten, die ihre Musik bislang dezidiert, uncool und unzeitgemäß halten, ist  „Faissez-faire“. Mitstreiter dieses Stils sind u.a. The Jesus and Mary Chain, Teenage Fanclub, My Bloody Valentine, Belle and Sebastian. Hier mehr Soundcloud

Wann: Samstag, 23. November 2013, 20 Uhr
Wo: Feierwerk (Hansa39), Hansastrasse 39
Weitere Infos: Feierwerk

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Die “Sneakerness” kommt nach München

Foto: Dejan Jovanovic

Foto: Dejan Jovanovic

Kommenden Samstag, 23. November 2013, kommt Europas größte Convention zum Thema Sneaker, mit der „Sneakerness“ nach München. Bislang fand dieses Event in Deutschland, rund um dem Sportschuh mit Kultstatus, nur in Köln statt. In Kooperation mit MINI wird im Doppelkegel der BMW Welt München, dieser Tag ganz unter dem Motto der Sport-Treter stehen.

Nicht nur Sneaker-Fans können sich bei dieser Gelegenheit auf der „Sneakerness“ austauschen und vernetzten. Die begehrten und heiss geliebten Sportschuhe, können wie gewohnt verkauft, käuflich erworben und getauscht werden. Um die 30 Verkäufer und fünf Shops aus München (Kickz, Early Sneakers und Wali), Essen (Sole Hunters) und Berlin(Overkill) präsentieren Klassiker und die neuesten Modelle. Das Rahmenprogramm besteht aus coolen DJs-Sets und einer Ausstellung mit ausgewählten „New Balance“-Schuhen. Beim Live Customizing, wird aus jedem Sneaker, gleich welcher Marke, Form, Farbe oder Ausführung, ein Unikat.

Für München ist dieses Event eine ganz sportliche Entdeckungsreise, zum Phänomen Sneaker. Ebenso die Gelegenheit sich reichlich mit neuem Schuhwerk einzudecken.

Was: MINI Sneakerness in der BMW Welt
Wann: 23.November 2013, 11.00 – 19.00 Uhr
Wo: BMW Welt

Weitere Infos hier: www.bmw-welt.com und für private Aussteller: giacomo@sneakerness.com

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Familiensonntag „Kreativatelier“ im BMW Museum

Foto: BMW AG

Foto: BMW AG

Im BMW Museum beginnt am 24. November 2013 die Vorweihnachtszeit, mit dem Familiensonntag „Kreativatelier“ für große und kleine Besucher. Auf dem Programm stehen Backen, Basteln mit unterschiedlichen Materialien und weihnachtliches Schminken. Unter pädagogischer Anleitung entsteht spielerisch individuelle Weihnachtsdekoration, Adventskalender und Geschenke. Aus essbarer Knete werden ganz besondere Weihnachtsplätzchen gebacken, beim Kinderschminken verwandeln sich die Kleinen in Feen, Elfen oder Weihnachts- und Schneemänner. Alles ganz frei unter dem Gedanken der Kreativität freien Lauf zu lassen.

Parallel dazu, findet im Junior Campus ein Tag der offenen Tür statt. Kinder und Erwachsene können hier einen Blick hinter die spannenden Kulissen der BMW Welt  werfen. Das vielfältige Programm rund um die Themen Mobilität und Nachhaltigkeit ist hier Thema. Im Junior Labor wird an interaktiven Forschungsstationen experimentiert. Auch die Junior Werkstätten sind geöffnet und unter fachlicher Anleitung werden hier Autos mit „Raketenantrieb“ konstruiert.

Es verspricht ein bunter und kreativer Familiensonntag zu werden, der die ganze Familie auf die Weihnachtszeit einstimmen wird. Viel Vergnügen wünscht das Münchner Stadtleben!

Was: Familiensonntag November
Wann: Sonntag, 24. November 2013
Wo: BMW Welt, BMW Museum
Weitere Informationen unter: www.bmw-welt.com

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Kulturinstitute – Nobody is perfect

Foto: Christian Hofer

Foto: Christian Hofer

Auf einem Streifzug neulich, durch das frühabendliche Stadtleben Münchens; auf dem Punkt irgendwo von A nach B, blieben wir an einem unerwarteten Punkt C hängen. Im Schaufenster eines Sprachinstitutes wurde für die Ausbildungsqualität der angebotenen Englisch-Kurse geworben. Mit einer nicht ganz astreinen Logik.

Wir sehen einen Mann Ende 20 an einem Flugschalter stehen und hinter sich, in seinem Rücken, eine Gruppe Uniformierter mit Bärenfellmützen. Diese stehen zur Unterstützung seiner Englischkenntnisse bereit; bereit ihm beizuspringen.

Wall Street, so der Name des Institutes. Diesen Begriff oder zumindest den Film (oder auch das Sequel) kennt nahezu jedes Kind. Dieser Name steht für eine Straße in New York, welche getrost als die Schlagader des Kapitals bezeichnet werden darf. New York wiederum liegt in den USA – und die Herren mit den Bärenfellmützen stehen wo genau? Erraten – nicht in den USA; vor dem Buckingham-Palast in London, Großbritannien. Hier wird sozusagen – um einen Vergleich zu ziehen – mit der Frauenkirche für Wien geworben. (Das liegt in Österreich, räusper).

Darum liebe Leser des Münchner Stadtleben-Blogs, können wir uns glücklich schätzen in München zu leben. Nahezu alle bedeutenden Länder haben hier in München Kulturinstitute. Viele davon organisieren auch kulturelle Events, Ausstellungen, Vernisagen, Lesungen, Traditionelle Feste, Vorträge und vieles mehr – und bereichern unser Münchner Stadtleben um deren Kultur.

Diese Aufzählung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Institut Francais (Frankreich)
Wo: Kaulbachstr. 13, 80539 München
E-Mail: info.muenchen@institutfrancais.de

Informationen im Internet: http://www.institutfrancais.de/muenchen/?lang=de
Lage via Google Maps anzeigen: Institut Francais

Cambridge Institute (Großbritannien)
Wo: Hildegardstraße 8, 80539 München
E-Mail: info@cambridgeinstitut.de

Informationen im Internet: http://www.cambridgeinstitut.de/
Lage via Google Maps anzeigen: Cambridge Institute

Instituto Cervantes (Spanien)
Wo: Alfons-Goppel-Str. 7, 80539 München
E-Mail: info@cervantes-muenchen.de

Informationen im Internet: http://munich.cervantes.es/de/default.shtm
Lage via Google Maps anzeigen: Instituto Cervantes

Konfuzius Institut (China)
Wo: Färbergraben 18, 80331 München
E-Mail: info@konfuzius-muenchen.de

Informationen im Internet: http://www.konfuzius-muenchen.de/
Lage via Google Maps anzeigen: Konfuzius Institut

Instituto Italiano di Cultura
Wo: Hermann-Schmid-Straße 8, 80336 München
E-Mail: info.iicmonaco@esteri.it

Informationen im Internet: http://www.iicmonaco.esteri.it/IIC_Monaco/
Lage via Google Maps anzeigen: Instituto Italiano di Cultura

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Kindermuseum – Die Sache mit der Luft

Foto: Christian Hofer

Foto: Christian Hofer

Man kann sie nicht sehen, nicht greifen, nicht riechen, nicht hören und schmecken; sie verweigert sich unseren Sinnen und ist doch stets um uns herum. Sie ist Phänomen und Phantom zugleich. Ohne sie könnten wir nicht atmen, müssten ersticken. Oft machen wir uns erst Gedanken um sie, wenn sie verschmutzt ist: Luft.

Unsere aktuelle Empfehlung vom Münchner Stadtleben-Blog für Münchner Kids: Wie wir soeben erfahren haben, plant das Kindermuseum eine neue Ausstellung. Wer die letzte Ausstellung „Hausgedacht“ – eine Mitmachausstellung für spielerisches Planen und Bauen – nicht besuchen konnte hat echt etwas verpasst!

Das Kindermuseum wird es sich in seiner neuesten Ausstellung zur Aufgabe machen, Kindern das Thema Luft und seine Wichtigkeit – wie immer spielerisch und altersgerecht aufbereitet – näher zu bringen. In Form von Experimenten und Laborversuchen wird Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten zu spielerischem Lernen mit Hilfe von Versuchen geboten.

Die Ausstellung öffnet erstmals am 14. Dezember 2013 ihre Pforten. Bis dahin wird das Kinder- und Jugendmuseum, wie es offiziell heißt, erst einmal umgebaut.

Wer keine Lust hat, die Luftkanone alleine abzufeuern oder mit dem Luftkissenwagen zu fahren, der meldet sich am besten gleich mit seiner ganzen Klasse an. Gruppen können sich ab dem 18. November 2013 unter der Münchner Telefonnummer 54 04 644-0 anmelden.

Zu erreichen ist das Münchner Kinder und Jugendmuseum ganz einfach mit U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Autobus, denn es befindet sich direkt neben dem Münchner Hauptbahnhof in der Arnulfstraße 3. Die dahinter liegenden Gleise und Bahnsteige des Hauptbahnhofes werden von den Münchnern übrigens auch als „Starnberger Flügelbahnhof“ bezeichnet.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.kindermuseum-muenchen.de/de/ausstellung.html

Was: Mitmachausstellung zum Thema Luft

Wo: Kinder- und Jugendmuseum, Arnulfstr. 3, 80335 München

Wann: ab 14. Dezember 2014

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„Paper Beats Scissors“ in der Kranhalle

Foto: muenchner-stadtleben.de

Foto: muenchner-stadtleben.de

Kalte Außentemperaturen und Regen treiben in der Regel niemanden so gerne vor die Tür. So ging es wohl auch gestern den Fans in Spee, von „Paper Beats Scissors“ und Mike Feuerstack („Snailhouse“). Letzterer startete deren Tourauftakt in der Münchner-Kranhalle und gewann der spärlichen Besucherzahl etwas Positives ab. „ Ist ja jetzt genug Platz zum Tanzen da.“ , sprach der Mann im Karohemd mit Gitarre und hat spätestens nach dem zweiten Song „Flowers in the City“ richtig kuschelige Atmosphäre in die Kranhalle gezaubert.

Nach einer kleine Pause kommt dann auch die Combo mit Tim Crabtree auf die Bühne. Oboe, Geige, Tuba, Drums, Bass, Keyboard und Akustikgitarre sind die Klanginstrumente, die harmonisch, den kraftvollen Gesang von Crabtree untermalen. Es ist unverkennbar oder besser unverhörbar, dass die Musiker Spaß an dem Projekt „Paper Beats Scissors“ haben. Die Kanadier übertragen die gute Stimmung auf das Publikum, präsentieren sich völlig unprätentiös und sympathisch. Crabtree gibt die letzte Zugabe nur mit seiner Gitarre,  gibt nochmals alles und rundet so, dieses wirklich gelungene Konzert, nochmals ab.

Wer in München nicht dabei sein konnte hat noch die Möglichkeit, sich die Combo u.a. in Stuttgart, Frankfurt und Berlin anzusehen. Hier kann jeder der Gefallen an wunderschöner Singer-Songwriter Musik hat, in das neue Album rein hören: http://paperbeatscissors.bandcamp.com/

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