Spielstadt Maulwurfshausen

DSCF7346Der Herbst zeigt sich seit Wochen von seiner besten Seite. Warum also nicht einen Abstecher nach Maulwurfshausen machen?

Seit mehr als vierzig Jahren lockt die Spielstadt Maulwurfshausen in Neuperlach Kinder und junge Familien an. Eine ganze (Spiel-)stadt wartet darauf, entdeckt und in Besitz genommen zu werden. Träger der Einrichtung Maulwurfshausen ist der Kreisjugendring München-Stadt.

Von Kindern für Kinder. So können hier beispielsweise kleine Hütten gemietet werden um an ihnen zu bauen. Dabei kann spielerisch Wissen um Berufe aber auch der Umgang mit Geld erlebt und gelernt werden.

Daneben buhlen zahlreiche andere Attraktionen um die Gunst und Aufmerksamkeit der Besucher. Neben den bereits beschriebenen Hütten etwa Klettertürme, Rutschbahnen oder ein Fußballplatz – für Kurzweil ist gesorgt.

Und geht auch der goldenste Herbst zu Ende, und fallen die Temperaturen, verlagert sich das Geschehen in das Spielhaus. Wenn es draußen zu kalt und nass zum Herumtollen ist, warten im Spielhaus Tischtennisplatten und Tischkicker geduldig auf Kombatantten. Beschaulicher geht es in den Angebotenen Workshops zu. Dort kann öfters getöpfert, gebastelt und/oder gekocht werden.

Was: Spielstadt Maulwurfshausen

Wann: Montag bis Freitag: 13 bis 18 Uhr für Kinder von 6 bis 13 Jahren

Der Eintritt ist frei. Werkzeug, Bälle, Boccia, Hockeyschläger und vieles mehr kann man gegen Vorlage eines Bürgerausweises bekommen. Dieser kostet einmalig 1 Euro.

Wo: Albert-Schweitzer-Str. 24, 81735 München

Google Maps: Spielstadt Maulwurfshausen

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JPG ist in der Stadt. Unbedingt ansehen!

80x80_JPGHinter JPG vermutet der geneigte, modeinteressierte Leser folgerichtig Jean-Paul Gaultier. Den französischen Haute Couture und Pret-a-Porter Designer, dessen Namen untrennbar mit dem Begriff des enfant terrible verbunden zu sein scheint. Doch davon kann jedermann/-frau sich noch bis zum 14. Februar 2016 selbst ein Urteil bilden.

JPG gastiert in der Hypo Kulturhalle bis zum 14. Februar 2016

Das Münchner Stadtleben-Team hat sich vor Ort umgesehen und ist begeistert – die 14 Euro Eintritt absolut lohnenswert. Wir empfehlen einen Besuch unter der Woche am frühen Nachmittag um ein übervolles Haus zu vermeiden und den Detailreichtum der ausgestellten Exponate ausgiebigst zu studieren. Doch dazu später mehr.

Im Zwischengeschoß liegen in der Regel zwei Exemplare des Begleitbuches zur Ausstellung zur Ansicht aus. Eine hervorragende Möglichkeit zur Einstimmung und mit Freu-Garantie, wenn das eine oder andere später wiedererkannt wird.

Was macht diese Ausstellung so besonders?

20151020_175111Alle Exponate verbergen sich nicht hinter Schaufenstern. Jede Naht und jedes Detail kann aus nächster Nähe betrachtet werden. Denn eine seiner größten Stärken und Obsesionen liegen im Detail, in der Wahl des Stoffes, des Materiales und dessen handwerkliche Verarbeitung. Nichts bleibt verborgen und kann bestaunt werden.

In der Austellung finden sich Puppen mit speziell geformten Gesichtsflächen. Mittels Beamern werden “lebende” Gesichter darauf gezeichnet. Augen blinzeln und bewegen sich und Münder sprechen oder singen – im Raum mit JPGs Puppe liefern diese sich auch das eine oder andere Wortgefecht.

Wer noch nie bei einer Modenschau dabei war (die meisten), der kann sich dieses “Erste Reihe fußfrei”-Feeling hier holen. Auf einem Catwalk flanieren ausgewählte Entwürfe aus unterschiedlichsten Kollektionen vorbei. Wer sich dort auf einen der Hocker ganz vorne setzt, sieht die “Models” auf sich zulaufen, drehen und wieder entschwinden.

Wer sich für Mode interessiert und sich die Modelle im Detail ansieht – untersucht ist manchmal ein treffenderer Begriff, der wird am Ende fast zwei Stunden gestaunt und frohlockt haben. Wohl aber auch müde sein und über schmerzende Füße stöhnen. Denen sei dann im Anschluss noch ein Verweilen in einigen von JPG entworfenen Sitzmöbeln am Ein-/Ausgang angeraten.

Was: Jean Paul Gaultier – From the Sidewalk to the Catwalk

Wann: 18 September 2015 bis 14 Februar 2016

Wo: Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstraße 8, 80333 München

Google Maps: Kunsthalle

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