“RICOCHET #11. Hisako Inoue. Bibliothek der Gerüche.”

In der Ausstellung der japanischen Künstlerin (*1974) zeigen raumgreifende Installationen den Einfluss von Büchern und ihren spezifischen Gerüchen auf Gedanken, Gefühle und Erinnerungen.

Morgen, am Mittwoch den 29. November, findet um 17 Uhr die Einblicke-Führung ind er Villa Stuck statt. Die Kuratorin Anne Marr führt kostenfrei (zzgl. erm. Eintritt) durch die Ausstellung “RICOCHET #11. Hisako Inoue. Bibliothek der Gerüche.”

 

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Foto: Sebastian Gabriel

 

Informationen zur Ausstellung: Im Rahmen der Reihe RICOCHET präsentiert das Museum Villa Stuck von Oktober 2017 bis Januar 2018 die japanische Künstlerin Hisako Inoue (geb. 1974). In der Ausstellung »The Library of Smells« machen raumgreifende Installationen die Beziehung zwischen Buch und Menschanhand des Geruchs erfahrbar. Inoue zieht Parallelen zwischen dem Verlauf eines menschlichen Lebens und den Stationen einer Buchnutzung. Die im Vorfeld in Antiquariaten und privaten Bücherregalen ausgewählten Bücher und deren Gerüche nutzt sie als Kommunikationswerkzeug und thematisiert – besonders in ihren Workshops, die einen konstituierenden Teil der Ausstellung ausmachen – Gedanken, Gefühle und Erinnerungen, die Gerüche hervorrufen.  (Quelle: Pressetext)

 

Museum Villa Stuck

Prinzregentenstraße 60

81675 München

Deutschland

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Vom Bauen in den Bergen – FotoAUSSTELLUNG

© Oliver JaistVernissage: Mittwoch, 22.11.2017  19:00 Uhr

 

Fotografien und Videosinstallation von Oliver Jaist. Fotofrafien vom Bau der neuen Schwarzensteinhütte auf 3030 m in den Zillertaler Alpen an der Grenze con Südtirol Nordtirol.

Eintritt frei!

Vernissage: 22.11.2017, 19 Uhr, musikalische Untermalung von Robert Wildfeuer
Ausstellungsdauer: 22.11. bis 04.12.2017 zu den Öffnungszeiten des Kulturamts
Veranstalter: Stadt Puchheim

 

Puchheimer Kulturcentrum PUC – Galerie

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Was sehen Sie, wenn Sie nichts sehen?

Foto: Christian Hofer

Foto: Christian Hofer

Sehen Sie einmal aus Ihrem Fenster. Was sehen Sie? Das hässliche Bürogebäude gegenüber? Schade. Den hübschen Nachbarn? Schön. Aber was sehen Sie eigentlich, wenn Sie nichts sehen? Erraten; Glas.

Glas, ein tolles Material. Schon unsere steinzeitlichen Vorfahren schätzten Obsidian (natürliches Glasvorkommen) über alles. Als Werkzeug und als Tauschgut. Auch die Römer, die es in unsere Breiten brachten schätzten es dermaßen, dass sie im fernen Ägypten das notwendige Natron abbauen ließen.

Und auch heute ist es immer noch ein Faszinosum, wie ein fester Körper dermaßen lichtdurchlässig sein kann. Anfangs war Glas kostbar und daher teuer. Entsprechend konnten nur vermögende Leute ihren Reichtum auf diese Weise zeigen. Durch industrielle Vertigungsverfahren verbreitete es sich durch alle Bevölkerungsschichten.

Über Jahrhunderte zeigten Künstler immer wieder reges Interesse an Glas. Doch erst Erwin Eisch, der an der Münchner Akademie der Bildenden Künste studierte, gelang es eine Lösung zu entwickeln, die klein genug für Ateliers war. Was folgte war die sogenannte “Studioglasbewegung”. Zusammen mit Harvy K. Littleton gilt Eisch heute als Gründervater dieser Bewegung, deren erklärtes Ziel es war die althergebrachten Formen von Glasobjekten aufzulösen. Sehr erfolgreich dabei war auch ein ganzer Ort in Italien der zum Synonym heranwuchs: Murano.

Die Münchner Alexander Tutsek-Stiftung zeigt bis zum 10.4. Erwin Eisch Pionierarbeiten in der Ausstellung “Wo bist Du. Where are you?”. Kern der Ausstellung sind Glasköpfe die teilweise bemalt sind und durch ihre wechselhafte Oberfläche, mal transparent mal opak einen reizvollen Kontrast erleben lassen.

Was: Ausstellung “Wo bist Du. Where are you?”

Wann: bis 10. April 2014, Di. und Mi. 10:00 – 14:00 Uhr, Do. und Fr. 14:00 – 18:00 Uhr

Wo: Karl-Theodor-Straße 27, 80803 München

Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro

Lokation auf Google Maps: Alexander Tutsek-Stiftung

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Pratchaya Phinthong – A Piece That Nobody Needs

Aktuell ist Thailand gerade wieder in die Schlagzeilen geraten, weil dort die Opposition mobil macht und Regierungsgebäude besetzt. Doch soll dieser Münchner Stadtleben-Artikel nicht hiervon handeln. Vielmehr ist es so, dass auf dem Weg durch die Lothringer Straße in Haidhausen sich eine Information wieder in das verstandesmäßig erfassbare Licht des Bewusstseins drängte: Derzeit findet in der lothringer_13 _halle eine Ausstellung eines thailändischen Künstlers statt. Warum ihr nicht einen Besuch abstatten?

apiece_212x80Gesagt – getan. lothringer_13 ist ein Kunstraum der Stadt München für internationale Gegenwartskunst. Erwähnenswert ist, dass es separate Vermittlungsprogramme für Kinder und Jugendliche gibt. Von Führungen über Workshops (lothringer_13 _laden im Vorderhaus) bis hin zu Projekten und speziellen Ferien- und Schulklassenangeboten.

Doch zurück zu unserem Künstler. Die Ausstellung trägt den Namen “A Piece That Nobody Needs“. Dabei handelt es sich um verschiedene Installationen. Der Künstler: Pratchaya Phinthong, 1974 geboren, lebt und arbeitet in Bangkok. Seinen Deutschlandbezug verrät uns die Vita – er war Meisterschüler an der Frankfurter Städelschule bei Prof. Tobias Rehberger.

Die Installationen sind unterschiedlicher Natur, was einen 20131129_132007abwechslungsreichen Rundgang zur Folge hat. Vor Ort waren nur wenige Besucher anwesend, dadurch konnte man sich hervorragend aus dem Weg gehen und ungestört eine Beziehung zu dem Kunstwerk aufbauen – oder manchmal eben auch nicht. Wer dann Nachhilfe möchte kann sich ein kleines Dossier zu den Werken am Eingang aushändigen lassen und nachlesen.

Darüber hinaus besteht am 3.12. um 17:30 Uhr die Möglichkeit zu einer kostenlosen Führung, diese dauert etwa 60 Minuten. Wer dann Lust auf ein mehr an Kunst verspürt ist eingeladen, sich in eine Liste mit seiner E-Mail-Adresse einzutragen um künftig Informationen per E-Mail zu erhalten. Denn Kunst ist etwas das jeder braucht.

Was: Installation “A Piece That Nobody Needs” von Pratchaya Phinthong

Wann: 22.11. bis 26.1.2014, Di. bis So. von 11:00 bis 19:00 Uhr

Wo: Lothringer Straße 13, 81667 München

Lokation auf Google Maps: lothringer_13

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Kindermuseum – Die Sache mit der Luft

Foto: Christian Hofer

Foto: Christian Hofer

Man kann sie nicht sehen, nicht greifen, nicht riechen, nicht hören und schmecken; sie verweigert sich unseren Sinnen und ist doch stets um uns herum. Sie ist Phänomen und Phantom zugleich. Ohne sie könnten wir nicht atmen, müssten ersticken. Oft machen wir uns erst Gedanken um sie, wenn sie verschmutzt ist: Luft.

Unsere aktuelle Empfehlung vom Münchner Stadtleben-Blog für Münchner Kids: Wie wir soeben erfahren haben, plant das Kindermuseum eine neue Ausstellung. Wer die letzte Ausstellung „Hausgedacht“ – eine Mitmachausstellung für spielerisches Planen und Bauen – nicht besuchen konnte hat echt etwas verpasst!

Das Kindermuseum wird es sich in seiner neuesten Ausstellung zur Aufgabe machen, Kindern das Thema Luft und seine Wichtigkeit – wie immer spielerisch und altersgerecht aufbereitet – näher zu bringen. In Form von Experimenten und Laborversuchen wird Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten zu spielerischem Lernen mit Hilfe von Versuchen geboten.

Die Ausstellung öffnet erstmals am 14. Dezember 2013 ihre Pforten. Bis dahin wird das Kinder- und Jugendmuseum, wie es offiziell heißt, erst einmal umgebaut.

Wer keine Lust hat, die Luftkanone alleine abzufeuern oder mit dem Luftkissenwagen zu fahren, der meldet sich am besten gleich mit seiner ganzen Klasse an. Gruppen können sich ab dem 18. November 2013 unter der Münchner Telefonnummer 54 04 644-0 anmelden.

Zu erreichen ist das Münchner Kinder und Jugendmuseum ganz einfach mit U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Autobus, denn es befindet sich direkt neben dem Münchner Hauptbahnhof in der Arnulfstraße 3. Die dahinter liegenden Gleise und Bahnsteige des Hauptbahnhofes werden von den Münchnern übrigens auch als „Starnberger Flügelbahnhof“ bezeichnet.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.kindermuseum-muenchen.de/de/ausstellung.html

Was: Mitmachausstellung zum Thema Luft

Wo: Kinder- und Jugendmuseum, Arnulfstr. 3, 80335 München

Wann: ab 14. Dezember 2014

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