Peter Lindbergh – Ausstellungseröffnung- Signierstunde: Mittwoch, 12. April 2017, 13h

lindberg200Peter Lindbergh gilt als  einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten vier Jahrzehnte.

Er hatte bereits weltberühmte Models, internationale Stars und Politiker vor der Linse.

Ab 14. April ist er mit seiner Ausstellung in der Münchner Kunsthalle.

 

 

Anlässlich der Ausstellung in der Kunsthalle über seine Arbeit gibt sich Lindbergh für eine Signierstunde höchstpersönlich die Ehre.
Dabei gibt es allerdings einige Dinge zu beachten: Signiert wird ausschließlich das zur Ausstellung erschienene Buch „A Different Vision on Fashion Photography“, pro Person maximal zwei Exemplare, wer das Buch direkt vor Ort kauft (die 60€ könnt ihr nur in bar zahlen), hat Vorrang und es gilt „First come, first served“

 

Wann: Mittwoch, 12.4.2017, 13:00

Wo: Kunsthalle, Theatinerstraße 8, 80333 München

Wie viel: Eintritt frei

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JPG ist in der Stadt. Unbedingt ansehen!

80x80_JPGHinter JPG vermutet der geneigte, modeinteressierte Leser folgerichtig Jean-Paul Gaultier. Den französischen Haute Couture und Pret-a-Porter Designer, dessen Namen untrennbar mit dem Begriff des enfant terrible verbunden zu sein scheint. Doch davon kann jedermann/-frau sich noch bis zum 14. Februar 2016 selbst ein Urteil bilden.

JPG gastiert in der Hypo Kulturhalle bis zum 14. Februar 2016

Das Münchner Stadtleben-Team hat sich vor Ort umgesehen und ist begeistert – die 14 Euro Eintritt absolut lohnenswert. Wir empfehlen einen Besuch unter der Woche am frühen Nachmittag um ein übervolles Haus zu vermeiden und den Detailreichtum der ausgestellten Exponate ausgiebigst zu studieren. Doch dazu später mehr.

Im Zwischengeschoß liegen in der Regel zwei Exemplare des Begleitbuches zur Ausstellung zur Ansicht aus. Eine hervorragende Möglichkeit zur Einstimmung und mit Freu-Garantie, wenn das eine oder andere später wiedererkannt wird.

Was macht diese Ausstellung so besonders?

20151020_175111Alle Exponate verbergen sich nicht hinter Schaufenstern. Jede Naht und jedes Detail kann aus nächster Nähe betrachtet werden. Denn eine seiner größten Stärken und Obsesionen liegen im Detail, in der Wahl des Stoffes, des Materiales und dessen handwerkliche Verarbeitung. Nichts bleibt verborgen und kann bestaunt werden.

In der Austellung finden sich Puppen mit speziell geformten Gesichtsflächen. Mittels Beamern werden “lebende” Gesichter darauf gezeichnet. Augen blinzeln und bewegen sich und Münder sprechen oder singen – im Raum mit JPGs Puppe liefern diese sich auch das eine oder andere Wortgefecht.

Wer noch nie bei einer Modenschau dabei war (die meisten), der kann sich dieses “Erste Reihe fußfrei”-Feeling hier holen. Auf einem Catwalk flanieren ausgewählte Entwürfe aus unterschiedlichsten Kollektionen vorbei. Wer sich dort auf einen der Hocker ganz vorne setzt, sieht die “Models” auf sich zulaufen, drehen und wieder entschwinden.

Wer sich für Mode interessiert und sich die Modelle im Detail ansieht – untersucht ist manchmal ein treffenderer Begriff, der wird am Ende fast zwei Stunden gestaunt und frohlockt haben. Wohl aber auch müde sein und über schmerzende Füße stöhnen. Denen sei dann im Anschluss noch ein Verweilen in einigen von JPG entworfenen Sitzmöbeln am Ein-/Ausgang angeraten.

Was: Jean Paul Gaultier – From the Sidewalk to the Catwalk

Wann: 18 September 2015 bis 14 Februar 2016

Wo: Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstraße 8, 80333 München

Google Maps: Kunsthalle

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Es muss nicht immer “Made in China” sein

pfeil lotst zu mucamie

Ohne Hinweis nicht zu finden.

In der Westenriederstr. 41 hinter den Bergen bei den sieben Zwergen … Zugegeben wer nicht zufällig die Passage vom Tal in die Westenrieder Straße und umgekehrt nimmt, der hat nicht den Funken einer Chance über Mucamie zu stolpern. Das wissen auch die Macher Sebastian Pförringer und Micha Mark. So konnten die beiden auch einen Mietnachlass heraushandeln und verfügen jetzt zusätzlich zum Online-Shop über eine erstklassige, verkehrsgünstige Lage.

Doch wer oder was ist mucamie?

Mucamie ist eine Plattform für junge Designer, aus München und ganz Deutschland, die in Deutschland und Europa produzieren lassen. Es geht um Mode mit Fairness und Fairtrade. Alle, Plattformbetreiber, Designer und Käufer eint das Bestreben zu zeigen, dass es auch ohne Ausbeutung geht; produziert wird nachhaltig.

Eingang zu Mucamie

Versteckter Eingang zwischen Tal und Westenriederstraße.

Was gibt es zu entdecken?

Im Showroom werden ausgewählte Stücke aus den Kleidungskollektionen der Labels und Künstler für Damen und Herren präsentiert. Darüber hinaus noch zusätzlich Kunst an den Wänden. Preise beginnen bei 19 Euro, beispielsweise Stulpen aus organischer Baumwolle. Das teuerste Stück, das wir bei einem Besuch entdecken konnten lag bei knapp über 200 Euro (Herrensakko). Wer keine Zeit für einen Besuch vor Ort hat – Vormieter war übrigens das “Zentrum für außergewöhnliche Museen” – der kann sich auch im Online-Shop unter www.mucamie.de einen Eindruck verschaffen.

Was: Nachhaltige kreative Mode von Designern aus München und Deutschland produziert in Deutschland und Europa

Wo: Versteckt in der Passage Tal 32 und Westenriederstr. 41

Online: www.mucamie.de

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